SPD Stadtverband Warstein SPD Stadtverband Warstein SPD Stadtverband Warstein Rückblick Rückblick Rückblick Impressum Impressum Impressum Kontakt Kontakt Kontakt Links Links Links Termine Termine Termine Fraktion Fraktion Fraktion Stadtverband Stadtverband Stadtverband Startseite Startseite Startseite Datenschutz Datenschutz Datenschutz
WARSTEIN.   Die SPD zeigt sich mit der Entwicklung in Warstein zufrieden. Sorgen macht den Partei- und Fraktionsspitzen aber die Nachwuchssituation. Es war nicht die größte Investition dieses Jahres, für Bernd Schauten aber ist sie ein wichtiges Signal. „Dass ich das noch erleben darf“, wundert und freut sich der SPD-Fraktionsvorsitzende über den neuen Radweg zwischen Dahlborn und Kahlenbergsweg, der im Herbst freigegeben wurde. Der Warsteiner war gerade in die Lokalpolitik eingestiegen, als die SPD schon einmal einen Antrag auf einen Wanderweg an dieser Stelle eingereicht hatte. 40 Jahre mussten ins Land ziehen, damit er nun endlich gebaut wurde – auch weil sich die Politik inzwischen weitgehend einig ist und gemeinsam in die gleiche Richtung marschiert, davon ist Bernd Schauten überzeugt. Private Initiativen in allen Ortsteilen auf dem Vormarsch Der Veteran kennt auch noch Zeiten, als selbst durch die eigene Partei ein Riss ging – zwischen Fraktion und Stadtverband. „Jetzt ist überall Eierkuchen“, sitzt er strahlend, Seit’ an Seit’ mit dem Stadtverbandsvorsitzenden Holger Deimer zum Interview in der WP-Redaktion. „Wir haben aus der Vergangenheit gelernt“, sagt er. „Man sieht: Wenn man sich einig ist, passiert auch was“, verweist auch Holger Deimer auf die positiven Entwicklungen der vergangenen zwölf Monate. Mit den Fortschritten bei der Innenstadt- Entwicklung seien auch andere Investoren motiviert worden, ihr Geld in Warstein anzulegen, glauben die SPD-Chefs. „Der Netto in Belecke war schon weg. Dann haben andere angefangen und innerhalb eines halben Jahres steht er da auf einmal doch“, freut sich Bernd Schauten. Das neue Seniorenheim in Sichtigvor sei eine Bereicherung für den Ort, ergänzt Holger Deimer. Und selbst in die scheinbar ewige Geschichte um das Schloss Mülheim sei Bewegung gekommen. Dorfkonferenzen, Bullerteichfreunde, Bilsteintalverein – überall seien außerdem private Initiativen auf dem Vormarsch. Sinkende Einnahmen aus dem Holzverkauf Doch die SPD sieht nicht alles rosa-rot: Die Hauptstraße sei nach wie vor ein Ärgernis, betont Bernd Schauten. „Und was den Haushalt angeht, bekommen wir jedes Jahr ein anderes Problem“, spricht er die sinkenden Einnahmen aus dem Holzverkauf an. Dass durch die Trockenheit und den Borkenkäfer- Befall derzeit nur Fichten verkauft werden, hält die SPD für richtig und appelliert an die Bürger, ihre Bestellungen beizubehalten. „Der Wald macht einen nicht unerheblichen Anteil des Haushalts aus.“ Im Ausblick auf die nächsten Jahre bewahren Bernd Schauten und Holger Deimer aber Zuversicht. Kämmerer Stefan Redder habe den Haushalt im Griff. „Und wenn mit dem Marktplatz alles klappt, sind wir ein ganzes Stück weiter“, sagt der Fraktionsvorsitzende. Sichtigvor könne sich zudem auf die Drogerie freuen. Nachfolger für Bernd Schauten nicht in Sicht Anschließend wartet im Frühjahr 2020 bereits die nächste Ratswahl. „Wenn ein Jüngerer meinen Posten übernehmen will, würde ich sofort gehen“, hält sich Bernd Schauten eine weitere Kandidatur offen. Doch Nachwuchs zu gewinnen, werde immer schwieriger – zumal die schlechten Umfragewerte der Bundespartei auch vor Ort spürbar werden dürften. „Wir strampeln uns ab“, sagt der 68-Jährige, „außer von der SPD hat man doch in Warstein zuletzt von keinem was gehört.“
Facebook  Facebook  Facebook SPD Warstein SPD Warstein SPD Warstein